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Welpen
- No. 2 < Seite No. 1 Berner Welpen: Seite No. 3 >
Die besondere Welpen-Aufzucht
Die Welpen kommen dann in unserem Frischluft-Welpenzimmer im Haus zur Welt, in dem sie bis zur 3./4. Lebenswoche gemeinsam mit unserer Familie und ihrer Hundemama wohl behütet aufwachsen. Unser Welpenzimmer befindet sich direkt in dem Bereich des Eifelberghofs, in dem wir auch selber leben und arbeiten. Die jungen Berner sind daher immer an unserer Seite, hören den ganzen Tag über unsere Stimmen und nehmen uns dann ab der ca. 2. Lebenswoche auch mit allen Sinnen bewußt wahr.
Auch Hunde hören gerne entspannende Musik: Das hat die Wissenschaft herausgefunden und eindeutig belegt. Zur präventiven Desensibilisierung, d.h. zum Kennenlernen und Gewöhnen an bestimmte Situationen, bekommen unsere Welpen ab der 4. Woche auch von Kynologen zusammengestellte Alltags-Geräusche vorgespielt (Geräusche-CD mit Kindergeschrei, Kirchenglocken, Flughafen, Bahnhof, Schüsse, Feuerwerk etc.). Erst ganz leise, dann langsam lauter, bis hin zu einer realistischen Lautstärke.
Ab der vierten Lebenswoche geht's dann für die Welpen raus ins wirkliche Leben. Das Outdoor-Naturparadies wartet. Die Welpen können sich nun die meiste Zeit des Tages frei in Haus, Hof und der direkt angrenzenden offenen Scheune bewegen. Klar, dass auch unsere weitläufigen Wiesen und Felder sowie unser 1.200 qm großer Erlebnis-Auslauf ein herrlicher Spielplatz für die kleinen Racker sind. Hier erwartet sie auch unser restliches Berner Rudel - und zeigt den Welpen, wie man sich unter Sennenhunden angemessen verhält und verständigt. Dabei kommt der Rolle des Vaterrüden jetzt eine ganz besondere erzieherische Bedeutung zu: Die Welpen lernen richtiges Sozialverhalten und sind anschließend bestens fürs Leben gerüstet. Die Untergründe und Natur-Böden sind weich und elastisch, so dass erheblich geringere Belastungen der jungen Gelenke beim Spielen und Toben auftreten. Auch das ist praktizierte Gesundheitsvorsorge im Welpenalter. Zum Schlafen dürfen sich die Welpen schließlich frei hinkuscheln, wo immer sie mögen; ihre bevorzugte Schlafstätte suchen sich unsere Hunde gerne selbst aus. Manchmal bleibt unsere extra für die Welpen gebaute "Geborgenheits-Kuschel-Höhle" leer, weil die Kleinen lieber ganz wo anders ein Nickerchen machen (z.B. im Hof unter einem Auto oder im Garten mitten in den Lavendel- und Salbeisträuchern...)
Bitte beachten Sie: Eine reine Hausaufzucht (d.h. nur in klimatisierten bzw. beheizten Räumen) ist übrigens nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Forschung aus mehreren Gründen nicht empfehlenswert: So sind z.B. Abwehrkräfte und Immunsystem von Hunden, die bis zur 8.-10. Woche nur unter sterilen Bedingungen in geschlossenen Räumen aufwachsen, deutlich schwächer als bei Hunden, die draussen an der frischen Luft ihre Welt entdecken und erleben dürfen. Welpen brauchen eine reizstarke, stimulierende Umgebung, um sich geistig und seelisch bestmöglich entwickeln zu können. In diesen sehr lebhaften Wochen spielen und üben wir täglich mehrere Stunden mit den Welpen aktiv und bringen ihnen bereits kleine Dinge bei (auf ihren Namen hören, auf Zuruf kommen, an der Leine gehen, Sitz! usw.) An das Autofahren gewöhnen wir die Kleinen ab der 8. Woche auch schon, und fahren gemeinsam in die Stadt. Dort lernen die Bernies im Straßenverkehr auch Halsband, Geschirr und Leine - sowie jede Menge Autos, Radfahrer, fremde Menschen und andere Hunde kennen.
Gerne informieren wir Sie detailliert.
Nach vielen, vielen Kennenlern-, Informations- und Beratungsgesprächen auf unserem Hof suchen wir für alle kleinen Berner Welpen sorgfältig und gewissenhaft neue Halter aus. Jeden Interessenten informieren und beraten wir dabei umfangreich und ausführlich über Berner Sennenhunde und unsere Liebhaber-Zucht - manchmal dauern die Gespräche und "Schnupper-Treffen" bis zu 6 Stunden pro Besuch. Es ist für unsere Familie nun einmal sehr wichtig, alles Menschenmögliche dafür zu tun, um verantwortungsbewußte und liebevolle neue Halter für unseren Nachwuchs zu finden. Dabei zählen nicht nur ausreichende räumliche Verhältnisse der "Kandidaten" (z.B. Wohnfläche, Garten), sondern vor allem die Einstellung dem Lebewesen Hund gegenüber und natürlich die Zeit, die für den Berner bei seinen neuen "Pflegeeltern" zur Verfügung stehen wird. Leider mußten wir in der Vergangenheit einigen
Interessenten absagen bzw. generell von Kauf und Haltung eines
großwüchsigen
Hundes abraten, da die entsprechenden Voraussetzungen nicht vorhanden
waren. Wenn wir kein gutes Gefühl haben, sagen wir: NEIN! Es
geht bei der Auswahl der neuen Besitzer schließlich um das
Wohlergehen unserer mit viel Liebe und Hingabe groß gezogenen
Berner Welpen, für die wir die Verantwortung tragen - und das
ein ganzes Hundeleben lang. Vielen
Dank an dieser Stelle nochmals allen Interessenten, Freunden
und Bekannten!
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