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Einen
Welpen zu sozialisieren heißt, ihn an Menschen, Orte
und Gegenstände zu gewöhnen.
Jedes mal wenn Ihr Welpe etwas macht, was er noch nie zuvor
getan hat, macht er wertvolle Erfahrungen. Die Zeit
zwischen der 7. und 16. Woche prägt einen jungen Hund,
und er vergisst niemals, was er in diesen Wochen gelernt
hat.
Seine Erfahrungen, die guten
wie die schlechten, prägen seine Persönlichkeit
dauerhaft und in der Regel unwiderruflich,
machen Ihn zu einem zutraulichen oder scheuen, mutigen oder
vorsichtigen, lernwilligen oder eigensinnigen Hund.
Ihr
Welpe muss nun die Gelegenheit haben, sich mit der Umwelt
im Allgemeinen auseinander zusetzen, gute und nicht so gute
Erfahrungen zu machen. Er soll und wird selbstständig
entscheiden, in welcher Umgebung er sich sicher fühlt,
und er braucht Ihre stetige Führung und Sicherheit.

Das persönliche Umfeld
Wenn Sie Ihren Welpen zu Bekannten oder Freunden mitnehmen,
lernt er sich in fremder Umgebung sicher zufühlen wie
auch bei der Begegnung von Fremden auf Spaziergängen
und beim Tollen mit anderen Welpen. Er muss Bekanntschaft
mit älteren Menschen, Kleinkindern, welche die Eigenschaften
haben, Hunde zu striezen, bärtigen Menschen, Frauen
mit Hüten, Teenagern mit Skateboard und Menschen mit
Kinderwagen machen, da dieses Personen Ihrem Hund jeden
Tag begegnen werden.
Ihr Hund wird sich immer routinierter an tägliche,
teilweise außergewöhnliche Situationen gewöhnen.
Lassen Sie Ihren Hund Treppen steigen, auf Gras, Schotter
und Asphalt laufen, damit er auch diese Unterscheide kennen
lernt.
Der Umgang mit seinen Ängsten
und Nöten
Es gibt zwei grundsätzliche Regeln bei der Sozialisierung
eines Welpen:
Streicheln Sie ihn nie, wenn der Angst hat
und
Loben
Sie ihn immer, wenn er Mut beweist.
Hier ein Beispiel : Falls Ihr kleiner Angst hat sich einer
Sache oder einem Gegenstand zu nähern, lassen Sie Ihn
dort, wo er sich befindet, gehen Sie ohne Ihren Hund auf
diesen Gegenstand zu. Behandeln Sie diesen Gegenstand wie
eine Kostbarkeit, und laden Sie Ihren Hund ein, sich zu
Ihnen zu gesellen. Dieses dürfte nicht schwer fallen.
Ihr Welpe wird sich jetzt höchst wahrscheinlich langsam
anschleichen, loben Sie Ihn aber erst, wenn er den Gegenstand
zumindest mit der Nase berührt hat. Falls möglich
streichen Sie Ihrem Hund mit dem Gegenstand über den
Rücken, und er merkt das Ihm diese Sache nicht wehtut
und er keine Angst davor haben muss; wiederholen Sie dieses
regelmäßig, und Sie werden sehen, dass sich dieses
Problem im laufe der Zeit von selbst löst.

Der wohlerzogene Welpe
Ein geregelter Tageablauf
Ihr Hund sollte jeden Tag zur selben Zeit fressen,
frisches Wasser bekommen, Unterordnung üben und spazieren
gehen.
Wenn er all diese Dinge in aller Regelmäßigkeit
tut, ist dieses seiner Gesundheit und es erleichtert die
Erziehung und Stubenreinheit.
Letzteres ist vielen Hundehaltern auch bei mehrere Monaten
alten Hunde ein Dorn im Auge. Ideal wäre es, wenn sich
Ihr kleiner im Alter von zehn bis zwölf Wochen daran
gewöhnt hätte, das er er vom Aufwachen bis zu
Schlafengehen etwa alle drei Stunden sein Geschäft
verrichten kann. Er muss Gelegenheit haben, sich nach dem
Aufwachen, den drei Mahlzeiten und kurz vor dem Schlafengehen
zu erleichtern. Wenn der Hund älter wird, entwickelt
sich auch seine Blase, und er muss nicht mehr so oft hinaus.
Die Grundkommandos
Bestechung wirkt bei der Erziehung eines Welpen
Wunder.
Wenn Sie möchten das er sich hinsetzt, halten Sie Ihm
einen kleinen Leckerbissen vor die Nase und sagen: Sitz
! Dann heben Sie die Belohnung ein Stück höher
und halten sie über seinem Hinterkopf. Wenn Ihr Hund
den Leckerbissen nicht aus den Augen lässt, muss er
den Kopf nach hinten neigen, und sein Hinterteil senkt sich
ganz von alleine auf den Boden.
Geben Sie ihm die Belohnung, wenn er sitzt, und loben Sie
ihn dann.
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