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Der Berner Sennenhund Welpe

- Die ersten Lebenswochen Ihres Hunde-Babies -
Hinweise & Tipps speziell für den kleinen Bernie

Es gibt sicher nichts Drolligeres als einen Welpen, und Sie haben ein neues Familienmitglied aufgenommen.

Jedoch sollte der zukünftige Hundebesitzer vor dem Erwerb eines Rassehund Welpen kritisch in sich kehren, und genau überdenken, dass sich das Leben mit der Aufnahme eines Hundes in die Familie, ähnlich wie bei einem Menschenkind, von heute auf Morgen ändert.

Man muss fortan Einschränkungen in Kauf nehmen, denn der Hund kann nicht wie der Mensch gewisse Dinge selbsttätig tun. Er ist auf sein Herrchen oder Frauchen angewiesen, denn beide müssen dem Hund das ermöglichen, wenn er es möchte. Man kann nicht mehr so in den Urlaub wie man möchte, und ist gewissen Einschränkungen unterworfen.

Den Hund wird es nicht interessieren, ob es draußen in Strömen regnet, ob es schneit und kalt ist und ob sein Herrchen viel lieber andere Dinge tun würde. Was für Ihn zählt ist, dass er in aller Regelmäßigkeit seinen Bedürfnissen nachgehen kann und einen Partner an seiner Seite hat, der für Ihn da ist, denn schließlich ist die Bezugsperson des Hundes die einzig vertraute Person im Leben eines Hundes. Besteht die Familie aus mehren Personen umso besser !

Er vertraut seinem Herrchen sein Leben bedingungslos und ohne Forderungen an und erwartet daher, daß man auch ihm Vertrauen und Liebe entgegenbringt.

Ein junger Welpe ist ein Hundebaby, dem man wie bei einem Menschenkind alles erst beibringen muss. Tatsächlich gibt es aber Menschen, die vielleicht aus Unkenntnis denken, wenn Sie einen Welpen bekommen, müssten Sie dieses nicht mehr tun.

Ganz das Gegenteil ist der Fall : Genau wie bei einem Menschenkind braucht der Welpe viel Zuneigung, Geduld, Zeit und Liebe. Wenn die Phase der Sozialisierung und Entwicklung in den ersten Monaten erfolgreich stattgefunden hat, ist dieses das Fundament für einen guten Hund.

Optimal für den jungen Hund ist ein erwachsener Mensch, der gerade in den ersten Lebensmonaten und darüber hinaus viel Zeit mit dem Welpen verbringt, und dem jungen Hund so die Aufmerksamkeit gibt, die er benötigt. So lernt er schnell das er immer zur gleichen Zeit sein Futter bekommt, kann sich darauf einstellen, und lernt schnell, das man sein kleines Geschäft regelmäßig draußen verrichten soll.

Wenn Sie also überzeugt sind, einen jungen Hund als Familienmitglied aufzunehmen, möchten Sie bestimmt sicher gehen, dass Sie einen gesunden, verträglichen Hund bekommen, der sich in Ihren Alltag einfügt.

Durch liebevolle, familienbezogene Aufzucht reifen unsere Welpen auf dem Eifelberghof Auwer Land zu ausgeglichenen, gesunden kleinen Hunden heran.

Während der Handaufzucht in der Familie beginnt die Sozialisierung und erste Prägung, und der junge Welpe erfährt die ersten Grundzüge seines eigenen Wesens.

Im Alter von 9 - 12 Wochen gehen die Welpen dann in Ihre neuen Familien über.

Durch diese ganzheitliche Betreuung der Welpen bis zum jungen Hund hin sehen wir es aufgrund unserer Erfahrung als erwiesen an, dass unsere Aufzuchtmethoden sehr entscheidend zu einer positiven Entwicklung der Welpen beitragen. Im ständigen Kontakt mit den Besitzern unserer Berner Sennen Welpen wird uns dieses oft bestätigt.

 

Wie man dem kleinen Freund das Leben etwas erleichtert ...

09. bis 12. Woche


Dies ist das Alter, um in das neue Zuhause einzuziehen und herauszufinden, wie die Welt außerhalb der Wurfkiste aussieht.

Nach den ersten Schutzimpfungen sollten Sie den Welpen möglichst überall mit hinnehmen. Setzen Sie ihn ab, gehen Sie mit Ihm ein paar Schritte, und achten Sie darauf, dass er Ihnen folgt. Dadurch lernt er Sie als Rudelführer zu akzeptieren. Dieses Lebensalter ist entscheidend für die Sozialisierung mit Menschen.

In dieser Zeitspanne braucht der Welpe mehr als alles andere das Gefühl der Sicherheit. Es ist die sogenannte "Angstprägephase", in der kleine Hunde leicht erschreckt werden können, und vielleicht vergessen Sie nie wieder, was Ihnen Angst eingejagt hat. Welpen in diesem Alter sind geradezu lernbegierig, solange man Ihnen behutsame und konsequente Lektionen erteilt. Einfache Befehle wie "Sitz" oder "Hier" können Sie bereits erlernen. Zu wissen, dass Sie sich freuen, wenn der Welpe auf Zuruf zu Ihnen kommt, stärkt sein Selbstbewusstsein und er fühlt sich sicherer, wenn Sie einen bestimmten Tagesablauf strikt einhalten. Achten Sie darauf, dass er Umgang mit Artgenossen hat.

In dieser Phase sind sozialer Umgang und eine behutsame Erziehung wichtig. Wenn der Hund noch nicht Sitz gelernt hat, an der Leine zu gehen oder auf "Sitz" zu reagieren, sollten Sie jetzt unbedingt mit der Erziehung anfangen.
In dieser Zeit sollte auch die Sauberkeitserziehung abgeschlossen werden - von gelegentlichen Pannen abgesehen.


12. bis 16. Woche

In diesen Wochen braucht der kleine Freund besonders viel Aufmerksamkeit und intensiven sozialen Umgang.

Fahren Sie fort mit der Erziehung des neuen Familienmitgliedes, seien Sie aber dennoch nicht zu streng mit ihm. So mancher Welpe fremdelt in diesem Alter, und versteckt sich hinter Ihnen, wenn Sie mit Ihn Spazieren gehen.

Wenn Ihr Liebling bis heute keine Probleme mit Menschen oder Artgenossen hatte, wird sich seine gesunde Zurückhaltung bald legen. Achten Sie jetzt auf intensive Sozialkontakte.


16. Woche bis 6. Monat


Ein Hund kommt mit 16 Wochen in sein Jugendalter. Er ist zwar geistig voll entwickelt, jedoch körperlich und emotional noch nicht; auch ist er noch nicht so aufmerksam wie ein erwachsener Hund.

Stellen Sie jetzt Tag für Tag die gleichen Anforderungen an Ihn, damit seine Entwicklung ungestört stattfindet, und er nicht in Verwirrung gerät.

Bringen Sie Ihn mit Menschen und andern Tieren zusammen, gewöhnen Sie ihn auch langsam an Situationen, die er vielleicht nicht jeden Tag erlebt, z.B. Autofahren, lauter Straßenverkehr, der Weg zu Ihrem Tierarzt, welcher häufig nicht gut in Erinnerung bleibt, damit er auch diesen Situationen gewachsen ist.


6. bis 12. Monat

Der heranwachsende Hunde erreicht in diesen Monaten seine Geschlechtsreife - dieses gilt für beide Geschlechter.

Der Rüde kann jetzt ein wenig aufdringlich werden; sie werden merken, das sich Ihr Hund immer besser konzentrieren kann.

Jetzt ist es sehr wichtig, daß Sie mit Ihm regelmäßig trainieren- egal, ob Sie Unterordnungsübungen machen oder ihm nur zum Spaß Kunststücke beibringen.


12. bis 24. Monat

Jetzt wird Ihr vierbeiniger Freund erwachsen - obwohl einige Hunde, vor allem größere Rassen, ihre emotionale Reife erst mit 30 Monaten erreichen.

Die besten Jahre zwischen Ihnen und Ihrem besten Freund liegen nun vor Ihnen. Herzlichen Glückwunsch Ihnen beiden !

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Diese Seiten wurden aktualisiert am: 17.01.2008